Canyoning – Adrenalinkick im Oberwallis

Die einmalige Alpenlandschaft des Wallis kann auch mit einigen Schluchten überzeugen. Für die Abenteuerlustigen wurden im Oberwallis zwei dieser scharfen Gebirgseinschnitte fürs Canyoning erschlossen. Dabei verbinden sich spektakuläre Aussichten mit Mut beim Klettern und Abseilen, sowie beim Springen in natürliche Pools und Schwimmen durch ausgewaschene Höhlen zu einem ausserordentlichen Adrenalinkick.

Massaschlucht:
Die Massaschlucht befindet sich am unteren Ende des Aletschgletschers. Das erfrischende Schmelzwasser des Gletschers fliesst durch diese Schlucht talabwärts Richtung Bitsch, wo es in die Rhone (auf Walliserdeutch „Rotten“) mündet. Die Highlights dieser Schluchtbegehung sind sicherlich einerseits der 8 Meter tiefe Sprung in einen natürlichen Pool. Extrem eindrücklich ist zudem die „Kathedrale“. Eine grosse Höhle, die durchschwommen wird. Für diese Schlucht wird mit durchschnittlich 6 Stunden gerechnet. Die Massaschlucht sollte unbedingt mit einem einheimischen Bergführer begangen werden, der den Canyon in- und auswendig kennt und auch weiss, wo man ungefährlich hineinspringen kann, beziehungsweise, wo man sich abseilen muss. Das  Bergsteigerzentrum in Fiesch bietet geführtes Canyoning durch die Massaschlucht an. Dies ist ein tolles Erlebnis für Abenteuerlustige.

Zwischbergenschlucht:
Vom kleinen Dorf Zwischbergen talabwärts Richtung Gondo am Südhang des Simplonpass prägt die Zwischbergenschlucht die Landschaft mit. Highlights wie natürliche Wasserrutschen, Sprünge und wunderschöne Schwimmstrecken sind während dem Canyoning Genuss und Abenteuer zugleich. Auch diese Schlucht sollte unbedingt mit einem einheimischen Bergführer begangen werden, die die Zwischbergenschlucht und ihre Eigenheiten und Herausforderungen bestens kennen.